Daniel Hagemeier MdL

Säule der Gesundheitsversorgung im Kreis

Aus dem Wahlkreis

CDA Kreisvorstand zu Besuch im AMEOS Klinikum Warendorf

 „Wir sind froh, dass wir wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen“, berichten Dr. Tobias Mock und Erwin Matis. Der Betriebsratsvorsitzende des AMEOS Klinikums Warendorf und sein Stellvertreter tauschten sich jetzt mit dem CDA-Kreisvorstand über die Situation im Warendorfer Krankenhaus aus.

 

Exzellente ExpertiseBei allen Differenzen, die es im Zuge der Übernahme des insolventen Josephs-Hospitals durch die Ameos-Gruppe gegeben habe, dürfe die nach wie vor exzellente medizinische und pflegerische Expertise im Hause nicht in Vergessenheit geraten, sind beide überzeugt: „Das Krankenhaus hat Qualität zu bieten.

Der CDA Kreisvorstand tauschte sich mit dem Betriebsrat des AMEOS Klinikums Warendorf über die Entwicklung des Krankenhauses, die Situation der Beschäftigten sowie aktuelle gesundheitspolitische Herausforderungen aus.Der CDA Kreisvorstand tauschte sich mit dem Betriebsrat des AMEOS Klinikums Warendorf über die Entwicklung des Krankenhauses, die Situation der Beschäftigten sowie aktuelle gesundheitspolitische Herausforderungen aus.

Es tut dem Haus gut, wenn die Öffentlichkeit das wieder wahrnimmt.“ Das unterstrich auch der CDA-Kreisvorstand mit dem Vorsitzenden Daniel Hagemeier, seiner Stellvertreterin Ann-Sophie Pachal und den Vorstandsmitgliedern Marija Ruzhitskaya, Christian Prahl und Dieter Bücker: „Dieses Haus ist für die Bevölkerung im Kreis Warendorf unverzichtbar.“

 

Blick nach vorn

Dennoch waren die Diskussionen rund um die Übernahme des Krankenhauses durch die AMEOS-Gruppe, die letztlich erfolglose Klage des Betriebsrates vor dem Arbeitsgericht und die Situation der gut 100 Krankenhaus-Mitarbeiter, die im Zuge der Übernahme neue Arbeitsverträge vorgelegt bekommen hatten, Thema des Informationsgesprächs zwischen Betriebsrat und CDA-Kreisvorstand. Die meisten Mitarbeiter hätten die neuen Verträge unterschrieben, diese Verträge stellten die Beschäftigten finanziell nicht generell schlechter, bilanzierte Dr. Tobias Mock. Ungeachtet dessen sei durch die Art und Weise der Übernahme des Krankenhauses viel Porzellan zerschlagen worden, jetzt aber müsse sich der Blick nach vorn richten. Aufgabe des Betriebsrates bleibe es auch zukünftig, zusammen mit dem Arbeitgeber vernünftige Rahmenbedingungen für alle Mitarbeiter zu gestalten.

 

Gemeinsamer Einsatz

Das Ziel könne nicht sein, pauschal gegen alles zu sein, was der Arbeitgeber vorschlage, unterstrich der Betriebsratsvorsitzende und fand damit Zustimmung bei Daniel Hagemeier. „Wir als CDA sind der Arbeitnehmerflügel der CDU und setzen uns immer für die Rechte von Arbeitnehmern, Arbeitnehmerschutz und den Erhalt von Tarifbindung ein.“

 

Reform zeigt Wirkung

Mit Blick auf seine Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Landtag von Nordrhein-Westfalen verwies Hagemeier zum Abschluss des Gesprächs noch auf die gelungene Krankenhausreform in NRW sowie erfolgreiche Maßnahmen zum Erhalt der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Bereich und zur Stärkung der Pflege. Vor allem beim Themenbereich Fachkräftemangel und Nachwuchsgewinnung sei inzwischen eine deutlich positive Tendenz erkennbar: „In den vergangenen Jahren sind rund zehn Prozent aller Ausbildungsverträge im Bereich der Pflegeberufe abgeschlossen worden.“