Rückgrat der Landesverteidigung
Die Landesverteidigung braucht starke Standorte, leistungsfähige Infrastruktur und vor allem Menschen, die Verantwortung übernehmen. Davon konnte sich die CDU-Landtagsfraktion bei ihrem Besuch in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf ein eigenes Bild machen. Die Kaserne ist mit rund 4.000 Soldatinnen und Soldaten die personalstärkste Kaserne des deutschen Heeres.
Gastgeber der Abgeordneten war Oberst Tobias Aust, Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“. Die Brigade gehört als erste Brigade des Heeres zur neuen Kräftekategorie „Mittlere Kräfte“ und nimmt damit eine wichtige Rolle in der NATO-Verteidigungsplanung ein.
Bei einer dynamischen Gefechtsvorführung auf dem Standortübungsplatz erhielten die Abgeordneten einen unmittelbaren Eindruck von den Fähigkeiten und der Einsatzbereitschaft der Brigade. Darüber hinaus standen die Kaserneninfrastruktur und aktuelle Neubauprojekte im Mittelpunkt des Besuchs. Beim gemeinsamen Essen aus der Feldküche blieb außerdem Zeit für den direkten Austausch mit den Soldatinnen und Soldaten.
Für Daniel Hagemeier ist der Besuch ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit mit der Bundeswehr: „Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unseres Landes. Dafür brauchen sie nicht nur moderne Ausrüstung, sondern auch die entsprechende Infrastruktur. Der Besuch in Augustdorf hat sehr deutlich gezeigt, wie eng beides miteinander verbunden ist. Es ist wichtig, dass wir als Landespolitik vor Ort zuhören, uns ein Bild machen und dort unterstützen, wo wir Verantwortung tragen.“
Nordrhein-Westfalen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Als Deutschlands größtes Transitland für alliierte Truppenbewegungen laufen hier wichtige Straßen-, Schienen- und Logistikverbindungen zusammen. Mit rund 190 Liegenschaften, mehr als 3.900 Gebäuden und einem Bauvolumen von rund 7 Milliarden Euro ist Nordrhein-Westfalen zugleich der wichtigste Bundeswehrstandort der Republik.
Investitionen in die Bundeswehr-Infrastruktur

Die Modernisierung der Bundeswehr ist auch in Augustdorf deutlich sichtbar. An der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne laufen derzeit unter anderem Bauprojekte für neue Werkhallen mit einem Volumen von 23,1 Millionen Euro, einen Verkehrsübungsplatz für 5,44 Millionen Euro sowie ein neues Stabsgebäude. Auch die Mehrzweckhalle wird saniert.
Die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ ist aufgrund ihres weitgehend radbasierten Fuhrparks in der Lage, militärische Kräfte schnell entlang der gesamten NATO-Flanke zu verlegen. Damit kommt dem Standort Augustdorf auch mit Blick auf die Bündnis- und Landesverteidigung eine besondere strategische Bedeutung zu.
Für Hagemeier und die CDU-Landtagsfraktion steht fest: Die Stärkung der Bundeswehr ist auch eine Frage verlässlicher Rahmenbedingungen und moderner Infrastruktur. Nordrhein-Westfalen übernimmt dabei eine besondere Verantwortung – und Augustdorf zeigt unmittelbar, was das konkret bedeutet.
