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01.04.2021, 21:06 Uhr

Rundgang durch Warendorf

Handel und Gastronomie sind Notleidende der Coronakrise. Wie es aktuell läuft und wie es weitergehen könnte sind Themen, mit denen sich die Politik intensiv auseinander setzt. Der direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier suchte bei einem Rundgang durch Warendorf das Gespräch mit den örtliche Gewerbetreibenden. Begleitet wurde er dabei von Heiner Kamp, Hauptgeschäftsführer der WIWA (Wirtschaft für Warendorf e.V.).
 
Christoph Berger vom Modeerlebnis Ebbers erläuterte Hagemeier einen Teil der Maßnahmen, mit denen er in seinem Haus die Hygiene- und Abstandsregeln umsetzt. „So oder ähnlich wie wir handhaben das die meisten Geschäfte vor Ort. Hier gibt es keine Gründe zur Beanstandung. Wir sind auf die Nennung als Modellregion ähnlich dem Tübinger Modell mehr als vorbereitet,“ gibt sich Christoph Berger kämpferisch und hofft auf eine baldige Rückkehr zum normalen Geschäftsalltag und Leben.
 

Barbara Kuschinski von Intersport Kuschinski zeigte sich erfreut von der Luca-App: „ Diese App ist eine echte Erleichterung für uns. Sie spart Zeit, die wir nun mehr für unsere Kunden haben.“ Verärgert zeigt Sie sich indes über manche Ungleichbehandlung wenn es um Ladenöffnungen geht. „Ich kann immer noch nicht verstehen, warum es beim Supermarkt um die Ecke neben Lebensmittel auch Sportsachen gibt, die wir als Fachgeschäft wegen der Schließungen in der gleichen Zeit nicht verkaufen dürfen. Hier vermisse ich ganz klare Abgrenzungen und Solidarität.“
 
Gefragt nach der Erfahrung mit dem System „click and meet“ zeigt sich Thorsten Büttner von der gleichnamigen Goldschmiede zufrieden. „Wir haben sehr häufig eine persönliche Eins-zu-Eins-Betreuung. Das passt sehr gut in die Terminvergabe. Deshalb wurde auch das Angebot „click and collect“ nicht in gleichem Maße angenommen. „Die vertrauliche Beratung in persönlicher Atmosphäre wünschen unsere Kunden und wir können sie ihnen anbieten.“
 
„Es muss endlich weitergehen,“ so Gerd Leve vom Hotel Engel. „Wir sind optimal vorbereitet und könnten schon mit Angeboten für den individuellen Tourismus starten. Das wäre auch ein Zeichen an die vielen Menschen, die mit dem Rad oder zu Fuß das Münsterland erkunden möchten und gerne in Warendorf einen Zwischenstopp einlegen. Ein ausdrückliches Lob sprach Gerd Leve in Zusammenhang mit den Überbrückungshilfen aus. „Die Hilfen sind bei uns wie beantragt angekommen.“